Spanische Tapas-Kette seit 1. Oktober in Frankfurt

Vier Restaurants zählt aktuell die Marke Lamoraga. Der jüngste Standort in Frankfurt befindet sich in zentraler Lage: mitten in der City nahe der Top-Einkaufsadresse Goethestraße in den Räumen des ehemaligen GinYuu, ein Asia-Konzept, das nach einem Jahr schließen musste. Damit hat das Konzept Lamoraga des mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichneten andalusischen Kochs Dani Garcia sein erstes Lokal in Deutschland eröffnet. Die drei weiteren Stores der Gastro-Gruppe mit modernem Tapas-Angebot sind in Spanien zu finden: In Marbella, Malaga und am Airport Malaga. Weitere Eröffnungen auf spanischem Boden sind für Madrid und Valencia angekündigt, international hat man außerdem Budapest sowie Naples (Florida) in der Pipeline.


Im letzten Herbst hatte die Kette bereits sieben Outlets am Start, auch die Eröffnung des Frankfurter Standort war bereits damals anvisiert, jedoch wurden nach Unstimmigkeiten zwischen Dani Garcia und seinen Partnern manche spanischen Filialen geschlossen und der Start in der Mainmetropole verschoben. Inzwischen arbeitet Lamoraga mit anderen Köchen zusammen, und Dani Garcia hat in New York ein eigenes Lokal namens La Manzanilla eröffnet.

450 qm groß ist die Frankfurter Location, die unter der Regie von Küchenchef Christian Heinenbruch und seinem Team seit Anfang Oktober aus einer offenen Showküche mit einem breiten Tapas-Angebot und einer Vielzahl andalusischer Küchenkreationen lockt. Als größere Tellerofferten hat man zum Beispiel Gerichte wie Thunfisch, Seeigel, Tortilla oder Edel-Burger im Repertoire. Zudem gibt es einen Lounge- und Bar-Bereich sowie ein spannendes Getränke- und Cocktailprogramm. Die Rezepturen der Karte wurden von spanischen Top-Köchen entwickelt, doch will Lamoraga keineswegs den Anspruch erheben, eine Fine-Dining-Destination zu sein, sondern sieht sich vielmehr als System, das auf Multiplikation abzielt. Entsprechend werden viele Basis-Zutaten zentral in Spanien gefertigt und importiert, z.B. Saucen.
Den Plan der Vervielfältigung des Systems verfolgt von Anfang an der Betreiber des Frankfurter Standortes, Madjid Djamegari. Der als Mitbegründer des King Kamehameha Clubs bekannte Gastronom und heutige Besitzer des Gibson Clubs an der Zeil hat gemeinsam mit seinen Geschäftspartnern die Masterlizenz für Deutschland, Österreich und die Schweiz erworben und ist zudem zu 50 % an der weltweiten Marke beteiligt. Geplant sei eine zügige Expansion in Großstädten, darunter Berlin, Düsseldorf und München, heißt es.

Von 11 Uhr vormittags bis 1 Uhr nachts hat das Lokal Montag bis Donnerstag geöffnet, Freitag und Samstag sogar bis 2 und Sonntag ist bis 23 Uhr offen.
Aufgrund der Wirtschaftskrise in Spanien setzt die Franchise-Kette verstärkt auf internationale Expansion und arbeitet überall mit den gleichen juristischen sowie Angebots- und Rezept-bezogenen Rahmenbedingungen. Entsprechend findet der Gast allerorts die gleichen Speisekarten.

http://www.lamoraga.com/

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