Kaffee in UK

Spezialisten verlieren Anteil an Quickservice-Player

Auf dem britischen Foodservice-Markt gibt es einen starken Wettbewerb um das Geschäft mit Kaffee. Das haben die Marktforscher der NPD Group herausgefunden. Quickservice Restaurants (QSR) in UK haben seit 2008 ihren Kaffeeabsatz drei Mal mehr vergrößert als die etablierten Kaffeebars.
Die Anziehungskraft von Kaffee ermöglicht den Betreibern neue Besuchsanlässe zu generieren und das Daypart-Management zu optimieren. Das Segment QSR hat Kaffee gezielt ins Frühstück- und ins Snacksortiment einbezogen. Kaffeebars haben hingegen ihre Lunch-Offerten ausgeweitet, so der NPD Report ’Coffee Shop Outlet Visits 2017‘.

Obwohl Kaffeebars mittlerweile 27 % der Frequenz mittags erzielen, konnten sie ihren Food-Anteil nur marginal erhöhen.

Für einen Americano in regulärer Größe zahlen die Gäste bei QSR-Playern 1,30 Pfund weniger, weshalb sie mehrere Artikel verkaufen müssen, um die Marge zu halten.

Cyril Lavenant, Foodservice Director UK, NPD Group, sagt: “Britain’s coffee market is highly competitive, with specialist outlets not just competing against each other but also taking on the high street QSR brands. Quality coffee is now available in a huge variety of locations – fast-food restaurants, sandwich shops, bakeries, supermarkets and convenience stores, high street retailers, tourist attractions, and of course petrol stations. It’s no exaggeration to say that offering high-quality coffee is the lifeblood of the British foodservice market. It provides a route for foodservice operators to serve customers from their menu throughout the day, from coffee with breakfast to coffee after a dinner out.”

Faszinierend ist laut Lavenant, dass die Independent Coffeeshops genauso gut arbeiten, wie die etablierten Kaffeebar-Marken. Die Gäste wollen innovative und sogar auf den ersten Blick sonderbare Getränke zum Testen.

www.npdgroup.co.uk


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