USA

Starbucks erhöht Gehälter nach Online-Petition

Starbucks-Mitarbeiter in den 7.600 Coffee Houses der Marke in ihrem Heimatland USA erhalten vom 3. Oktober an 5 Prozent mehr Gehalt. Darüber hinaus soll das Volumen des jährlich augeschütteten Aktienprogramms Bean Stock Award verdoppelt werden, an dem alle Angestellten beteiligt sind, die länger als zwei Jahre ununterbrochen für das Unternehmen arbeiten. 

Zuvor hatten Mitarbeiter eine Petition an CEO Howard Schultz initiiert, die sich gegen Stellenstreichungen und Arbeitszeitverkürzung wandte, welche aktuell von fast 13.000 Starbucks-Angestellten unterzeichnet wurde.  Die Petition beklagt außerdem, dass mit Einführung der Starbucks-Bestell-App die Trinkgelder für die Baristas zurück gegangen seien.    

Als Reaktion darauf will der Kaffeebar-Weltmarktführer außerdem sein Belohnungsprogramm weiterentwickeln, das es allen Angestellten erlaubt, sich bequem die beste Gesundheitsversorgung auszuwählen, ebenso wie günstige Flüge. Man habe außerdem in der Vergangenheit Fortschritte bei der fairen Gestaltung der Dienstpläne gemacht, erklärte Schultz in einem Brief an die Mitarbeiter.

Die 'Partner' genannten Starbucks-Angestellten könnten sich auf das persönliche Engagement des Gründers bei dem Ziel verlassen, jedem ein ausreichendes Stundenvolumen anzubieten. Bald solle darüber hinaus die strenge Kleiderordnung gelockert werden, um den Mitarbeitern mehr Individualität zu ermöglichen.

Gerade in Zeiten, in denen das Vertrauen zwischen den Menschen verloren zu gehen drohe, spielte Schultz auf die aktuellen Nachrichten an, komme es darauf an, dass alle gemeinsam am Starbucks-Erfolg arbeiten. "We are in this together, and honoring your needs is essential to Starbucks’ success.”

www.starbucks.com

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