Delivery-Plattformen

Takeaway.com meldet 49 % Umsatzplus für 2017

Längst ein gewohntes Bild in deutschen Städten: die Lieferfahrer von Lieferando.de. Foto: Lieferando
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Längst ein gewohntes Bild in deutschen Städten: die Lieferfahrer von Lieferando.de. Foto: Lieferando

Die Lieferando-Mutter Takeaway.com meldet für das Geschäftsjahr 2017 ein Umsatzplus von 49 % auf 166,5 Mio. €. Gleichwohl stieg der Verlust im vergangenen Jahr um 36 % auf 42 Mio. €, wie der in den Niederlanden basierte Online-Lieferdienst vergangene Woche mitteilte. Das Ebitda (adjusted) fiel von -18,3 Mio. € auf -27,6 Mio. €.
Geschuldet sei dies erhöhten Ausgaben für Marketing, Produktentwicklung und Personal. Allerdings seien die Verluste im zweiten Halbjahr 2017 im Vergleich zum ersten Halbjahr des Jahres von 15,5 auf 12,1 Mio. € (adjusted Ebitda) gesunken, so CEO Jitse Groen.

Auf dem deutschen Markt konnte der niederländische Akteur in Sachen Online-Essenslieferung seine Erlöse um 57 % auf fast 58 Mio. € steigern – prozentual deutlich über dem Wachstum der Bestellzahlen.

Insgesamt wurden von Takeaway.com 2017 68,3 Mio. Bestellungen abgewickelt – ein Plus von 38 % zum Vorjahr. Damit habe man seine marktführende Position in den fünf Top-Märkten Niederlande, Deutschland, Polen, Belgien und Österreich untermauert.

Takeaway.com kündigt an, im laufenden Jahr den Fehlbetrag zu senken. Dazu werde auch die gestiegene Vermittlungsgebühr beitragen. Man will insbesondere in den deutschen Markt weiter investieren, um hier Marktanteile hinzuzugewinnen.

Darüber hinaus hat Takeaway.com jüngst mit Akquisitionen in Bulgarien und Rumänien seine Marktpräsenz in Osteuropa gestärkt.

Zuletzt waren wiederholt Gerüchte aufgekommen, wonach Takeaway.com und Wettbewerber Delivery Hero einen Zusammenschluss planen könnten. Delivery-Hero-Chef Niklas Östberg erklärte dazu jüngst, kurzfristig sei das sehr unwahrscheinlich.

www.takeaway.com





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