Burger King

Top News aus Miami & Paris

Fürs dritte Quartal 2015 meldet Burger King weltweit 6,2 % Umsatzwachstum auf bestehenden Flächen. Das impliziert ein Plus von 5,2 % im Heimatmarkt USA und Kanada, so die Muttergesellschaft Restaurant Brands International, in der seit der Übernahme von Tim Hortons Mitte 2014 beide Marken zusammengefasst sind. Überragende Erlöse pro Restaurants nach dem Neustart in Frankreich.

Ende der 90er-Jahre hat Burger King sein Geschäft in Frankreich beendet. Rund 15 Jahre war das Land jetzt ein weißer Fleck auf der Landkarte der Marke. 2013 die Rückkehr durch ein Joint Venture mit der französischen Groupe Bertrand. Sie betreibt aktuell 26 BK-Restaurants, hauptsächlich in Paris. Die Umsätze seien atemberaubend, so das Unternehmen. Im Schnitt rund 5 Mio. € Jahreserlöse pro Betrieb, also ein Mehrfaches der Durchschnittswerte weltweit und auch in Deutschland.

Die Perspektiven sind sehr gut, denn Bertrand übernimmt das Hamburger-System Quick, so die News im September. Mittelfristiges Ziel ist es, das Gros der Betriebe auf die Marke Burger King umzuflaggen.

Die Quick-Gruppe, welche seit langem zum Verkauf steht, erlöste 2014 mit insgesamt 495 Units in Frankreich, Belgien und Luxemburg 1,029 Mrd. € netto – ein Minus von 4,1 % zum Vorjahr.

Quick, ist nach McDonald’s und Burger King die drittstärkste Hamburger-Marke in Europa. Sie wurde einst in Belgien gegründet, hat sich aber in Frankreich am stärksten verbreitet und zählt da aktuell 400 Einheiten.

Oliver Bertrand, Präsident und Gründer der Groupe Bertrand, einer der der Top 10 Gastro-Player in Frankreich (Multi-Marken-Unternehmen: geschätzt rund 400 Mio. € Erlöse 2014), zeigt sich enthusiastisch angesichts der Beschleunigungsperspektiven des neuen Deals.

Er übernimmt Quick von Qualium Investissement. Das Private Equity-Unternehmen hatte die Marke 2006 von dem belgischen Milliardär Albert Frère erworben.

www.groupe-bertrand.com
www.bk.com

stats