Bocuse d’Or

USA holt sich den Titel

Im Rahmen der Sirha in Lyon traten Teilnehmer aus 24 Ländern zum großen Finale des Bocuse d’Or 2017 an. Die Trophäe beim vor 30 Jahren von Paul Bocuse inaugurierten renommierten Kochwettbewerb ging diesmal an die USA.
 
Die Aufgabe lautete, zwei Gerichte zu interpretieren: Bressehuhn mit Meeresfrüchten mit zwei Beilagen sowie eine vegetarische Kreation als Tellergericht. Mathew Peters vom Restaurant Per Se aus New York machte das Rennen, gefolgt von William Davidsen (Silver Bocuse), Chef von drei Restaurants in Trondheim, Norwegen. Bronze ging an Viktor Andrésson vom Restaurant Grillio im Hotel Radisson Blu Saga in Rejkjavik, Island. Die Folgeplätze gingen an Ungarn und Frankreich, Deutschland landete auf Rang 19.
 
Darüber hinaus wurden diverse Sonderpreise vergeben.
 
Der Bocuse d’Or ist heute ein weltweiter Kontest in Sachen moderner Kochkunst, an dem 62 Länder auf fünf Kontinenten beteiligt sind. Die Auswahl-Wettbewerbe erstrecken sich über 18 Monate.
 
Das gestellte Thema Bressehuhn mit Meeresfrüchten versteht sich als Hommage an den Gründer des Wettbewerbs: Es war auch die Aufgabenstellung beim allerersten Bocuse d’Or im Jahr 1987. Die Teilnehmer des Finales waren gefordert, dies klassische Gericht der französischen Küche auf der Höhe des Zeitgeistes neu und innovativ zu inszenieren.
 
www.bocuse-dor.com
 

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