Wienerwald eröffnete im Nord-Irak

In einem Shopping-Center in der Stadt Arbil im nördlichen Irak eröffnete vor zehn Tagen ein Wienerwald-Lokal. Die Initiative dazu kommt vom Master-Franchisenehmer des deutschen Wienerwald-Unternehmens in der Türkei, Kaan Bilbay.

Er beliefert den Betrieb auch mit Ware und schildert die Situation dort wie folgt: Die Region ist friedlich, wird praktisch komplett aus der Türkei heraus versorgt. Man kann sich gut verständigen und und und. So etwas wie Verträge gibt es nicht, aber Leben und Wirtschaft florieren letztlich wie im nördlichen Nachbarland. Die Umsätze in den ersten Tagen seien überragend gewesen.

Bilbay hat 2009 in Istanbul die ersten Wienerwald-Betriebe eröffnet. Aktuell zählt die Marke in der Türkei bereits 28 Einheiten, davon die allermeisten in der Hauptstadt.
Das Spezielle dabei: 75-80 % der Erlöse entfallen auf Delivery und Take-away. Und Sonntag ist der beste Verkaufstag.

Dazu muss man wissen, dass in der Türkei auch McDonald's Home-Delivery offeriert, Pionier und Marktführer jedoch ist Domino's.

Im Wienerwald-Angebot sind natürlich gegrillte Hähnchen, aber auch Chicken Wings, Geflügel-Schnitzel, Kartoffelsalat und Apfelstrudel.

Das beste Restaurant holt über 60.000 Euro Monatserlöse, der Break-even liegt knapp unter 20.000 Euro.

Mittelfristig sehen die beiden Wienerwald-Geschäftsführer in München, Daniel Peitzner und Michael Schrank, sowie ihr Partner in der Türkei dort 50 Einheiten.

Erst vor kurzer Zeit ging ein erstes Wienerwald-Lokal in Rumänien an den Start. Die Perspektiven der Geflügel-Marke im Osten Europas sind, darin ist man sich einig, riesig.

Größtes Kapital: 55 Jahre Erfahrung mit dem Produkt, dem System und Expansion in andere Länder. Jüngst, so Schrank und Peitzner, wurden für folgende Länder Vorverträge mit General-Lizenznehmern unterschrieben: Russland, Kasachstan, Indien und Arabische Emirate – sowie Brasilien.

www.wienerwald.com.tr

www.wienerwald.de
 
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