China/USA

Luckin Coffee meldet Insolvenz an

Luckin Coffee hat in den USA Insolvenz angemeldet.
IMAGO / VCG
Luckin Coffee hat in den USA Insolvenz angemeldet.

Luckin Coffee zählt aktuell 4.000 Kaffeebars in China und wird dort als stärkster Starbucks-Rivale betrachtet. Das Unternehmen, das in den USA börsennotiert ist, hat nun Insolvenz angemeldet. Luckin Coffee will das Konkursverfahren nutzen, um die Restrukturierung voranzutreiben. Die Kette war ins Visier der Börsenfahnder gekommen, da im Frühjahr Bilanzfälschungen öffentlich gemacht wurden. 

Alle Shops bleiben weiterhin geöffnet und auf das Tagesgeschäft werde es keine wesentlichen Auswirkungen geben, heißt es in einer offiziellen Mitteilung. Das Unternehmen komme weiterhin "Handelsverpflichtungen im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit nach, einschließlich der Bezahlung von Lieferanten, Verkäufern und Mitarbeitern."


Eine Untersuchung hatte ergeben, dass ab dem zweiten Quartal 2019 bis zum vierten Quartal 2019 gefälschte Umsätze in Höhe von 2,2 Milliarden Yuan (knapp 290 Mio. Euro) angegeben wurden, rund 40 Prozent des geschätzten Jahresumsatzes. Außerdem wurden Kosten und Ausgaben im gleichen Zeitraum erheblich überhöht eingetragen. 


Sie möchten Aktuelles zum Thema "Kaffee" lesen? Mehr fachlichen Input finden Sie in unserem "Kaffee"-Dossier.
stats