Coronakrise

Das sind die neuen Corona-Regeln in Österreich

In Österreich werden die Auflagen für die Gastronomie schärfer.
imago images / Alex Halada
In Österreich werden die Auflagen für die Gastronomie schärfer.

Die österreichische Regierung um Kanzler Sebastian Kurz verschärft die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Infektionszahlen weiter. Und in einigen Bundesländern gilt eine neue Gastro-Sperrstunde.

Die Corona-Infektionszahlen in Österreich steigen stetig weiter an. Die österreichische Regierung um Bundeskanzler Sebastian Kurz hat deswegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionszahlen noch einmal verschärft. Seit Beginn der Woche gelten folgende Regeln:

Bei privaten Feiern und Veranstaltungen in geschlossenen Räumen sind nur noch zehn Teilnehmer erlaubt, im Freien sind bis zu 100 Personen zugelassen. In Restaurants müssen jetzt auch Gäste einen Mund-Nase-Schutz tragen. Dieser darf nur am Tisch abgenommen werden. Zudem dürfen Speisen und Getränke nur am Tisch konsumiert werden. Es gilt eine generelle Sperrstunde für Veranstaltungen und in der Gastronomie ab 1 Uhr.

Vorgezogene Sperrstunde in drei Bundesländern

Die allgemeine Maskenpflicht gilt außerdem inzwischen auch auf Märkten und Messen - auch, wenn diese im Freien stattfinden. Der Mund-Nase-Schutz ist zudem für alle Mitarbeiter in der Hotellerie mit Kundenkontakt Pflicht - außerdem für alle Gäste in den öffentlichen Bereichen im Hotel.

Medienberichten zufolge gilt ab dem 25. September zudem eine vorgezogene Sperrstunde in der Gastronomie - dann ab 22 Uhr - in den Bundesländern Tirol, Vorarlberg und Salzburg. Die Maßnahme in den drei westlichen Bundesländern soll vorerst auf drei Wochen befristet sein. Die Entscheidung wurde laut Orf.at am Montag mit der Bundesregierung abgesprochen – diese hatte den Ländern die Möglichkeit für strengere Maßnahmen eingeräumt und begrüßte den Schritt der mitziehenden Länder demnach am Dienstag auch ausdrücklich.

Die vorgezogene Sperrstunde dürfte die österreichische Gastronomie weiter belasten und für erneute Umsatzeinbußen sorgen. Bereits letzten Donnerstag hatte zudem das Auswärtige Amt in Deutschland unter anderem eine Reisewarnung für Wien ausgesprochen. Das sorgte bereits für weitere massive Schwierigkeiten für die dortigen Hoteliers. Sie müssen nun - nach dem mauen Sommer - zahlreiche Stornierungen verkraften. Isabel Diez

Dieser Text erschien zuerst auf der Seite unserer Schwesterpublikation ahgz.



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