Dodo Brands

14 Prozent Umsatzplus im Corona-Jahr 2020

Seit November auch in Deutschland: Dodo Pizza in München.
Dodo Pizza
Seit November auch in Deutschland: Dodo Pizza in München.

Dodo Brands blickt auf ein großartiges Jahr zurück. 2020 erzielte die russische QSR-Kette 356 Mio. US-Dollar Umsatz und damit 14 Prozent mehr als 2019. Zudem eröffnete die Dodo Brands netto 103 Units und zwei neue Konzepte wurden vorgestellt.

Dodo Pizza, die Formel, mit der das russische Unternehmen 2011 startete, konnte 2020 von der starken Nachfrage nach Delivery-Services profitieren - das einzige Foodservice-Segment mit Expansionspotential durch die Corona-Pandemie. Der Systemumsatz stieg im Jahr 2020 um 14 Prozent auf 356 Mio. US-Dollar. Die Marke profitierte von den langjährigen Erfahrungen im Delivery-Business. "Vor vielen Jahren haben wir uns gegen die Zusammenarbeit mit Aggregatoren in unserem Heimatmarkt entschieden, um die direkte Kommunikation mit den Kunden beizubehalten", so Max Kotin, Head of Communications bei Dodo Brands. Der Delivery-Anteil stieg um 55 Prozent, während die Dine-in-Verkäufe um 24 Prozent  zurückgingen. Demnach generierte das Unternehmen 2020 70 Prozent des gesamten Umsatzes mit dem Lieferservice.

Der Heimatmarkt in Russland steht für 87 Prozent der Erlöse. Der Umsatz in Europa, Großbritannien und Afrika wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 94,4 Prozent. Dodo Pizza erzielte 15,8 Mio. US-Dollar und zählt 25 Standorte (7 in Rumänien, 5 in Großbritannien, 5 in Litauen, 3 in Estland, 3 in Nigeria, 1 in Slowenien und 1 in Deutschland).

Der Markt mit dem meisten Potenzial

Mit einem Umsatzwachstum von 110 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ist Großbritannien für Dodo Pizza der am schnellsten wachsende Markt in Europa. In allen fünf britischen Filialen gab es seit Beginn der Pandemie eine steigende Nachfrage nach Pizzalieferung.

Dodo Pizza eröffnete 104 neue Filialen und schloss 3 Standorte. Die Kette zählt nun 677 Stores. Darüber hinaus stellte Dodo Brands zwei neue Konzepte in Moskau  vor: die Kaffeebar-Marke Drinkit und die Döner-Formel Doner 42. Das Unternehmen zählt Ende Dezember 679 Standorten in 14 Ländern.


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