Dr. Oetker Hospitality | Pudu Pudu

Oetker eröffnet Pudding-Shop in L.A.

Die exklusiven Pudding-Kunstwerke werden vor den Augen der Gäste zubereitet.
Dr. Oetker Hospitality Group
Die exklusiven Pudding-Kunstwerke werden vor den Augen der Gäste zubereitet.

Die erste Pudu Pudu Unit ging in Los Angeles an den Start. Passend zum trendigen Konzept wurde auch die Location gewählt: der Standort liegt an der kultigen Strandpromenade Venice Beach. Zwei weitere Filialen sollen noch dieses Jahr folgen.

Im Fokus des Konzeptes steht der Pudding – allerdings nicht in seiner traditionellen Form. Vielmehr geht es hier um „essbare Kunst“, so die Konzeptentwickler der Dr. Oetker Hospitality Group, einer Tochter der Dr. Oetker Gruppe. Die Instagram-tauglichen Genusswerke verbinden außergewöhnliche Pudding-Flavours (e.g. Kokosnuss-Ananas, Wild Blueberry oder Kurkuma) mit kreativen (Superfood-) Toppings wie Spirulina, essbaren Blüten, Erdbeerstaub oder Toffee Popcorn. Grundlage für den Pudding ist regionale Bio-Milch, eine milchfreie Variante gibt es ebenfalls. Für optimal fluffige Konsistenz wird der Pudding bei einer Temperatur von 0°C serviert.

Pudu Pudu: Essbare Puddingkunst



Aktuell kostet eine Portion 11,50 US Dollar. "Die Preise wurden an den lokalen Markt angepasst", so Florian Schneider, Geschäftsführer von Dr. Oetker Hospitality. "Zum Vergleich: Eine Kugel Eis kostet in Venice Beach im Schnitt 5,50 US Dollar. Somit liegen wir bei einem mit lokaler Biomilch hergestellten Pudding inklusive hochwertiger Toppings bei umgerechnet rund zwei Kugeln Eis."

Corona verzögerte Konzeptstart

Ursprünglich hatte die Dr. Oetker Hospitality Group, zu deren Beratern auch Mario C. Bauer (Vapiano; Curtice Brothers) gehört, den ersten Pudu Pudu Store bereits im März 2020 eröffnen wollen. Doch die Corona-Pandemie samt strikter Einschränkungen auch für die Gastronomie in Kalifornien machten den Plänen einen Strich durch die Rechnung. Unter gelockerten Auflagen gilt zunächst auch jetzt noch: nur ein Viertel der Sitzplätze darf belegt werden. Dies habe aber kaum Bedeutung, da das Restaurant darauf setze, dass die Kunden Pudding vor allem zum Mitnehmen kauften, teilte ein Oetker-Sprecher mit. 

Trendiges Store-Design

Optisch ebenso hip wie die innovativen Pudding-Kreationen ist übrigens auch die Filiale selbst: der zweistöckige Store mit großer Fensterfront wurde von der UXUS Designagentur entworfen. Unter der Pudu Pudu Leuchtschrift können die Gäste live miterleben, wie sich ihr Pudding in ein Kunstwerk verwandelt. Ebenfalls in Leuchschrift prangt an der Fassade über dem Eingangebereich der Namensgeber des Konzeptes: das Pudu. Es gilt als die kleinste Hirschart der Welt und ist damit ebenso außergewöhnlich wie die hier angebotenen Dessertkreationen.

Zielgruppe: Gen Z

„Pudu Pudu tritt an, um junge Zielgruppen für Pudding zu begeistern und diesen auf neue, zeitgemäße Weise die Dessertkompetenz von Dr. Oetker näher zu bringen," Florian Schneider. "Das Konzept bietet ein bisher noch nicht dagewesenes Pudding-Erlebnis, das mit allen Sinnen erlebbar ist. Unsere Puddistas haben den Kindheitsklassiker um leckere, trendige Geschmacksrichtungen sowie spannende Superfood-Toppings erweitert. Das Ergebnis ist „edible art“ – kleine Kunstwerke, die nicht nur lecker schmecken, sondern auch Gen Z das Smartphone zücken lassen.“

Weitere Oektker Gastro-Aktivitäten

Mit Pudu Pudu vertieft der Oetker-Konzern sein gastronomisches Engagement. Bereits im Juni 2020 hatte das Traditionsunternehmen das Konzept „Frau Renate“ in einem Edeka-Markt Koblenz an den Start geschickt. Es vereint Bäcker, Bistro und Convenience-Store. In Luzern hatte Anfang des Jahres das Café-Konzept „Gugelhupf“ nach dreieinhalb Jahren aufgrund der Coronakrise schließen müssen. Gleichwohl will man mit dem Konzept „Gugelhupf & Du“ in Deutschland expandieren. Zwei Cafés sind für Frankfurt am Main geplant. Die konkreten Eröffnungsdaten stehen noch nicht fest.

Auch das Puddingkonzept soll expandieren. Zwei weitere Pudu Pudu-Restaurants sollen Schneider zufolge voraussichtlich noch dieses Jahr in Los Angeles eröffnen.

 

 

 


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