FCSI

Weichen stellen für 2021

Der Vorstand auf einem Blick.
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Der Vorstand auf einem Blick.

Der Planer- und Beraterverband FCSI Deutschland-Österreich e.V. hat seine Jahreshauptversammlung 2020 coronabedingt digital abgehalten. Ein Schwerpunkt des Online-Treffens waren die Berichte des Vorstands und der Beisitzer über die aktuellen Arbeitsschwerpunkte, darunter ein geplanter digitaler Stammtisch, die kürzlich lancierte FCSI-App und die Fortschritte des Projekts "FCSI 2020+".

Der bei der digitalen Konferenz für das vergangene Jahr entlastete und in seinem Amt bestätigte Vorstand des FCSI Deutschland-Österreich um Präsident Frank Wagner ist angesichts der vielfältigen Herausforderungen beeindruckt vom Verlauf der Jahreshauptversammlung: "Wir haben uns am Anfang des Jahres richtig entschieden, unsere Mitgliederversammlung in die digitale Realität zu verlegen. In diesem Jahr wollten wir aber kein Risiko eingehen." Dank der regelmäßig stattfindenden FCSI-Freitagstalks haben die Mitglieder inzwischen Routine in puncto Online-Treffen: "Alle sind längst vertraut mit dem Streaming, sodass wir bei der Mitgliederversammlung eine sensationelle Beteiligung von 73 Teilnehmern verzeichnen konnten." Dabei wurde Ruven Eichert zum neuen Schatzmeister gewählt.

Kontinuität in disruptiver Zeit

Für den FCSI spricht die in den vergangenen Jahren deutlich gestiegene Zahl professioneller Mitglieder: Derzeit sind 58 Planer und Berater im FCSI Deutschland-Österreich engagiert – elf mehr als noch vor zwei Jahren. Zu den Höhepunkten der vergangenen Monate zählt unter anderem die neu geschaffene Möglichkeit für die "Professionellen Mitglieder" des Berater- und Planerverbands, sich nach der globalen ISO 20700 für Unternehmensberatungsdienstleistungen zertifizieren zu lassen. Frank Wagner: "Dank dieses Qualitätssiegels machen wir für jedermann sichtbar, dass sich unsere Professionellen Mitglieder in Arbeitsweise, Netzwerk und Erfahrung von vielen Beratern unterscheiden, denen dieser Hintergrund fehlt."

Der FCSI Deutschland-Österreich arbeitet zurzeit intensiv an der Modernisierung und Digitalisierung seiner Strukturen und Angebote. So wird im kommenden Jahr unter anderem der digitale FCSI Stammtisch Macherinnen und Macher der Gastronomie-Digitalwirtschaft zu einem lockeren Netzwerkabend virtuell und auch physisch an einen Tisch bringen. Vom Münchner Hofbräuhaus aus werden in regelmäßigen Abständen die brennenden Themen der Branche live und per Video-Stream mit Teilnehmern aus ganz Deutschland, Österreich und Südtirol diskutiert. "Der FCSI Digital Hub soll der zentrale Ort und erster Ansprechpartner zum Thema Digitalisierung und Innovation für etablierte Unternehmen aus der Branche ebenso wie für das gastronomische Startup-Ökosystem sein", erklärt FCSI-Beirat Bettina von Massenbach. Ziel ist die Etablierung einer digitalen "Permakultur" zum Nutzen der ganzen Branche, wie Thomas Mertens, FCSI, präzisiert: "Darunter verstehen wir eine auf maschinellem Lernen (KI) basierende Neugestaltung traditioneller F&B-Kreisläufe."

App beschleunigt digitale Kommunikation

Die internen Kommunikationsprozesse zwischen den Verbandsmitgliedern beschleunigen soll die neue FCSI-App: Sie bietet eine umfangreiche Wissensdatenbank und ermöglicht die effiziente Zusammenarbeit der Mitglieder in themenbezogenen Gruppen. Ein Projektteam des Verbands beschäftigt sich derzeit außerdem mit der Digitalisierung der Aufnahmeprüfungen für Professionelle Mitglieder im FCSI. Parallel findet eine Revision der Prüfungsaufgaben statt, um diese an die jüngsten Entwicklungen in der Branche anzupassen. Denn Berater, die sich Professionelles Mitglied des FCSI Deutschland-Österreich nennen und den Schriftzug des Verbands im Namen führen dürfen, müssen vorab einen anspruchsvollen Kompetenznachweis erbringen.

Frank Wagner abschließend: "Die analoge Welt kann dabei nicht 1:1 in die digitale umgesetzt werden. Wir stellen uns der Zukunft und gehen den notwendigen Transformationsprozess an, richten unsere Kommunikation auf allen Kanälen zeitgemäß aus und sorgen so für mehr Sichtbarkeit unseres Verbands und der Branche insgesamt. Als Verband sind wir auf die realen und digitalen Herausforderungen gut vorbereitet."

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