Großbritannien

Trinkgeld künftig ausschließlich für den Service

Die Trinkgeldregeln in Großbritannien werden verschärft. Der "Tip" muss beim Personal ankommen.
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Die Trinkgeldregeln in Großbritannien werden verschärft. Der "Tip" muss beim Personal ankommen.

In Großbritannien soll das Trinkgeld der Gäste für guten Service künftig ohne Ausnahmen dem Personal zugute kommen und nicht den Unternehmen. Die Regierung will die Regeln so verschärfen, dass es Gastronomen verboten ist, die "Tips" einzubehalten.

Die Regierung bezieht sich in ihrer Mitteilung auf Forschungsergebnisse, denen zufolge viele Betriebe einen Service-Betrag, den sie automatisiert auf die Rechnung ihrer Kunden erheben, ganz oder teilweise einbehalten. In Großbritannien wird in manchen Restaurants oder Pubs eine automatische Service-Gebühr anstelle von freiwilligem Trinkgeld berechnet. Auch die zunehmende Bezahlung mit Karte gebe den Betrieben mehr Möglichkeiten, das Geld unauffällig einzubehalten, anstatt es mit dem Service-Personal zu teilen, hieß es. Künftig soll dies illegal sein.


"Unsere Pläne werden absichern, dass das Trinkgeld an diejenigen geht, die dafür gearbeitet haben", sagte der für den Arbeitsmarkt zuständige Staatssekretär Paul Scully einer Mitteilung vom Freitag zufolge. Viele Beschäftigte in der Gastronomie seien darauf angewiesen, diese zusätzlichen Beträge zu ihrem Lohn zu erhalten. Bei Verstößen sollen Strafen drohen oder die Pflicht, Entschädigungszahlungen zu leisten.

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