GV-Austria

Dachverband fomiert sich neu

Ein Bild aus Vor-Corona-Zeiten. Auf ihrer diesjährigen Online-Generalversammlung haben die Mitglieder des Dachverbands GV-Austria ihren Vorstand neu gewählt.
SV (Österreich)
Ein Bild aus Vor-Corona-Zeiten. Auf ihrer diesjährigen Online-Generalversammlung haben die Mitglieder des Dachverbands GV-Austria ihren Vorstand neu gewählt.

Die Führungsriege der GV-Austria wurde im Zuge der diesjährigen Generalversammlung neu aufgestellt. Der Fokus der Mitglieder des österreichischen Dachverbands der Gemeinschaftsverpfleger liegt auf den Themen Aus- und Fortbildung sowie Herkunftskennzeichnung.

Seit der Gründung 2013 fungiert GV-Austria als Sprachrohr für die Betreiber von Großküchen in Kantinen, Krankenhäusern, Pflegeheimen, Schulen und Kindergärten, Mensen sowie Kasernen und Justizanstalten. Der Verband steht in direktem Kontakt mit Entscheidungsträgern aus Regierung und verantwortlichen Stellen. Im Rahmen der zum zweiten Mal online durchgeführten Generalversammlung wurden der Vorstand neu gewählt und Fachkomitees gegründet.

Dem Vorstand gehören demnach an: Michael Freitag, Sodexo, Lorenz Halm, SV-Group, Sascha Lehner, Sana Catering, und Manfred Ronge, Ronge & Partner (alphabetische Reihenfolge). In der konstituierenden Sitzung des Präsidiums sollen demnächst die Arbeitspakete für die kommenden vier Jahre festgelegt und die Personen mit ihren künftigen Vorstands-Funktionen betraut werden.


Mit der GMS Gourmet und der Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft wurden zwei neue Mitglieder im Verband begrüßt. Aufgrund der wachsenden Mitgliederanzahl und der Erfolge des Dachverbandes sollen die Belange der Branche künftig noch gezielter über Fachkomitees vertreten werden. Dadurch könnten die unterschiedlichen Anliegen aus dem privatwirtschaftlichem Umfeld (Profit-Bereich) und dem öffentlichen Sektor (Non- Profit-Bereich) besser fokussiert und mit klarer Stimme bei den zuständigen Behörden, Organisationen und Entscheidungsträgern deponiert werden, heißt es seitens des GV-Austria.

Im Zentrum der Generalversammlung standen die Entwicklungen innerhalb der Pandemie, die herausragenden Leistungen der Gemeinschaftsverpfleger im Care-Bereich, sowie die massiven Umsatzeinbrüche vor allem im Businessbereich. Ein besonderer Fokus liegt für die Mitglieder in der Aus- und Weiterbildung von Nachwuchs- bzw. Führungskräften und selbstverständlich wurden auch Strategien hinsichtlich der Herkunftskennzeichnung detailliert besprochen.

"Als sehr positive Entwicklung muss man die Bereitschaft der Behörden und Regierungsstellen, allen voran Frau Bundeministerin Köstinger aussprechen, mit der GV-Austria in nähere Gespräche zu treten und unsere Anliegen als systemrelevante Branche gezielt wahrzunehmen", zeigt sich Manfred Ronge, amtierender Präsident des Dachverbandes, positiv. "Die Mitglieder des Dachverbandes sind Vorreiter und stehen wie bereits mehrfach betont für Regionalität in den österreichischen Großküchen", so Ronge weiter. Unterstützung seitens Bundesministerin Köstinger wurde während des persönlichen Auftritts bei der zuletzt stattgefundenen Branchentagung der österreichischen Gemeinschaftsverpfleger zugesichert.

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