Starbucks

"Sehr zufrieden" mit dem vierten Quartal

Gut durch den ersten Part der Coronakrise kam eigenen Angaben zufolge Starbucks.
imago images / ZUMA Wire
Gut durch den ersten Part der Coronakrise kam eigenen Angaben zufolge Starbucks.

Starbucks hat im vierten Quartal dieses Jahres (Ende 27. September 2020) weltweit zwar weniger Umsatz erwirtschaftet, blickt dennoch zufrieden auf die vergangenen 13 Wochen. 

Der Umsatz auf vergleichbaren Flächen ging im vierten Quartal systemweit um 9 Prozent zurück. Das Frequenzminus von 23 Prozent konnte durch die um 17 Prozent höheren Durchschnittsbons teilweise ausgeglichen werden. Das Unternehmen eröffnete im vierten Quartal netto 480 neue Kaffeebars, was im Jahresvergleich ein Wachstum von 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr ergab. Insgesamt waren 32.660 Läden weltweit am Stichtag 27. September 2020 am Netz, von denen 51 Prozent Eigenregiebetriebe sind und 49 Prozent von Lizenznehmern geführt werden. 

„Unsere Strategien funktionieren, und ich bin optimistisch.“
Kevin Johnson, Präsident und CEO

Neben den bereits 400 Schließungen, die im Juni dieses Jahres angekündigt wurden, sollen in den USA und Kanada noch weitere 200 Standorte hinzukommen, vor allem in unterdurchschnittlich leistungsstarken Metro-Gebieten.

Der konsolidierte Nettoumsatz ging im vierten Quartal um 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurück auf 6,2 Mrd. US-Dollar. Dies sei in erster Linie auf den Covid-19-Ausbruch zurückzuführen. Der Gewinn sank um 51 Prozent auf 393 Millionen US-Dollar. "Ich bin sehr zufrieden mit unserem guten Abschluss des Geschäftsjahres 2020, der durch eine schneller als erwartete Erholung in unseren beiden führenden Wachstumsmärkten, den USA und China, untermauert wird", sagte Kevin Johnson, Präsident und CEO von Starbucks bei der Präsentation der Zahlen. Mehr als 60 Prozent aller Standorte operieren in den USA (15.337 Stores) und in China (4.706 Stores). 

Für das Gesamtjahr 2020 nennt Starbucks folgende Daten: Der Umsatz vergleichbarer Flächen weltweit ging um 14 Prozent zurück, angetrieben durch einen Rückgang vergleichbarer Transaktionen um 22 Prozent. Die Durchschnittsbons waren um 10 Prozent höher als im Vorjahr. "Die Leitprinzipien, die wir bei Ausbruch der Pandemie aufgestellt haben, in Verbindung mit unserer branchenführenden digitalen Plattform und unserer Fähigkeit zur raschen Innovation treiben unsere Erholung weiter voran und geben uns Zuversicht in eine robuste betriebliche Perspektive für das Geschäftsjahr 2021. Unsere Strategien funktionieren, und ich bin optimistisch, dass wir aus der Covid-19-Pandemie als ein stärkeres und widerstandsfähigeres Unternehmen hervorgehen werden", schloss Johnson.



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