Wagamama

US-Markt per Joint Venture erobern

Aktuell betreibt Wagamama in den USA sechs Restaurants.
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Aktuell betreibt Wagamama in den USA sechs Restaurants.

Die britische Fast-Casual-Marke Wagamama will auf dem US-amerkanischen Markt Fuß fassen. Zur Unterstütztung hat Mutterkonzern The Restaurant Group zwei amerikanische Gastro-Experten ins Team geholt: Robert Cornog und Richard Flaherty.

Cornog und Flaherty firmieren als operative Partner. Zuletzt waren die beiden in der Geschäftsführung des amerikanischen Fast-Casual-Konzepts Punch Bowl Social tätig. Finanzieller Partner des Joint Ventures ist der Kapitalfonds Conversion Venture Capital. Gemäß den Vereinbarungen sollen die beiden langjährigen Gastro-Experten im Rahmen eines 20:80-Joint Ventures die Mehrheitsbeteiligung und das bestehende US-Geschäft von Wagamama übernehmen und es weiter entwickeln. Die britische Muttergesellschaft The Restaurant Group ist Minderheitspartner.

30 bis 40 Units bis 2026

Gemeinsam wollen die Vertragspartner in den nächsten fünf bis sechs Jahren zwischen 30 und 40 Wagamama-Restaurants in den USA eröffnen. Aktuell betreibt die Marke sechs Standorte, jeweils drei in Boston und New York. Diese sollen mitsamt den Mitarbeitern in das Joint Venture integriert werden. Mit den Neueröffnungen will Wagamama künftig weitere Städte erschließen. Ab 2026 hat The Restaurant Group darüber hinaus die Option, die verbleibenden 80 Prozent des Geschäfts zurückzukaufen.
Auch im Heimatmarkt Großbritannien steht die Marke aktuell gut da. So plant das Unternehmen noch in diesem Jahr drei bis fünf weitere Ghost Kitchens. Die Muttergesellschaft The Restaurant Group will zudem rund 12 Standorte ihrer Konzepte Frankie & Benny's und Chiquito in Wagamama-Restaurants umwandeln. Aktuell betreibt die Gruppe rund 144 Wagamama-Stores in Großbritannien. 

Über Wagamama
Die 1992 in Bloomsbury, London, von Alan Yau gegründete Nudelbar-Kette Wagamama gilt als Pionier- und Vorzeige-Konzept der Kategorie Fast Casual in Europa. Die Formel bietet von japanischen Ramen-Bars inspirierte asiatische Küche, zum Beispiel Reis- und Nudelgerichte, Salate, Sake und japanische Craft Biere. Das Unternehmen betreibt 196 Units in 23 Ländern (Europa, den USA, Middle East und Neuseeland). In Europa erzielte das Unternehmen im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2019 einen Umsatz von 104,5 Mio. Britischen Pfund (+13,9%).




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